Die schönen Dinge des Lebens

07. Mai 2017 – 18:05

Die kleinen Dinge des Alltags ..

.. oder: wenn Freunde zu Feinden werden ..

  • Mittwoch
  • seit gut einer Woche habe ich übelste Halsschmerzen. Schlucken geht kaum noch. Heute morgen bin ich nun endlich zum Arzt: Diagnose vereiterte Mandelentzündung. Therapie: dreimal täglich 1,5 Tausend Einheiten Penecillin und bis Ende der Woche krank geschrieben.
  • „Der Besuch“ hat uns letzten Samstag die Freundschaft gekündigt. Dennoch kam er fast täglich bei uns vorbei, um mit meinem Mann zu reden. Der hat ihn aber einfach stehen lassen.
    Nun stand er heute von halb drei bis halb acht Uhr abends vor unserer Wohnung und hat uns „beschattet“.
    gegen vier dachten wir kurz, er hätte es aufgegeben und wollten eine Runde spazieren gehen. Doch kaum waren wir zur Tür raus verfolgte er uns mit seinem Wagen. Also sind wir wieder zurück in die Wohnung. Wir fühlten uns wie Gefangene. Ich frage mich was dieser Unsinn soll. Auf Bitte uns in Ruhe zu lassen und wegzufahren, meinte er nur, die Straße sei ja öffentlich und wir hätten nicht das Recht ihn von dort zu vertreiben.
  • Donnerstag
  • eigentlich wollte mein Mann heute wegen seiner Erkältung zum Arzt gehen. 10:40 Uhr war der Termin. Ich sage eigentlich, weil Punkt halb elf der Vermieter vor der Tür stand und den Klempner wegen unseres verstopften Rohrs dabei hatte.
    Was hab ich also getan? Na klar, ich hab den Arzttermin abgesagt. Hilft ja nix.
  • nachdem die beiden (Vermieter und Klempner) mehrere hundert Liter bestes Trink-Wasser den Abfluss runtergejagt und uns die halbe Wohnung unter Wasser gesetzt haben, sind sie wieder abgedampft. Auf Nachfrage, was denn nun der Grund der Verstopfung gewesen wäre und wie man dies zukünftig vermeiden könne, bekamen wir nur ein freches „ich kann ned ins Rohr schaue“ an den Kopf geworfen. Danke für’s Gespräch.
    Ich bin schon gespannt, wann das blöde Rohre das nächste mal dicht ist.
  • den tropfenden Wasserhahn in der Küche hat der Klempner zum Glück ebenfalls repariert. Hoffentlich sehen wir die beiden so schnell nicht wieder.
  • Freitag
  • dank Penicillin lassen die starken Halsschmerzen langsam nach und machen einem starken Trockenheitsgefühl mit Kratzen und grausamem Würgereiz platz. Da hilft auch trinken nichts. Die halbe Nacht lag ich deswegen wach.
  • nachdem das Rohr nun wieder frei ist, habe ich Wäsche von gut zwei Wochen zu waschen. Wir haben fast nichts mehr anzuziehen. Nur gut, dass ich krank geschrieben bin.
  • gestern war „der Besuch“ mal nicht bei uns aufgetaucht. Dafür verbreitet er nun Lügen über meinen Mann, behelligt unsere Freunde und verbreitet Bilder von meinem Mann und mir im Internet. Wenn das so weiter geht zeige ich ihn an.
  • Samstag
  • Punkt neun Uhr klingelt der Nachbar. Ob wir nicht mal kurz unser Auto wegfahren könnten, damit er seinen Hänger aus dem Garten holen kann. Mein Mann und ich steigen schlaftrunken aus dem Bett. Und während mein Mann im Halbschlaf versucht der Bitte des Nachbarn nachzukommen, setze ich erst mal Kaffee auf.
  • Ich habe ein Trauma, schon mein Leben lang: Nicht gehört zu werden. Ich schreie, aber man hört mich einfach nicht.
    Und wie es mit soetwas nun einmal so ist, mache ich im Leben immer wieder die Erfahrung, dass ich etwas sage, man mir aber nicht zuhört.
  • um uns ein wenig vom Stress der letzten Tage zu erholen, waren wir spazieren




  • Sonntag
  • seltsame Träume
  • 06:38 Uhr bin ich wach
  • warum ich schon so lange nicht mehr beim Freitagsfüller mitgemacht habe? Irgendwie hat das in letzter Zeit für mich eine negative Schwingung und die will ich in meinem Leben nicht haben.
  • zum Frühstück gibt es 1,5 Liter grünen Smoothie,
  • zu Mittagessen gibt es Radieschenbrote
  • und zum Abendessen gibt es Spargelcremesuppe.

 

 

 

 

 

 

 

 

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